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http://myblog.de/sturmtochter

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we are nowhere.

http://www.youtube.com/watch?v=iZc2ylAwRf8

ich bin wieder da.
mitten im nirgendwo. in tausend teile zersprengt und wieder zusammengesetzt. zwischen so stark wie panzerglas sein und schreien vor angst. ich kann das nicht, ich will das nicht. aber wer, wenn nicht wir? wann, wenn nicht jetzt? ans ende denken wir zuletzt.

es fühlt sich alles so.. komisch an. ich habe heimweh. nach csik. nach kitti. nach meinem zimmer. nach ungarisch. nach anne und den anderen freiwilligen. nach pat und sich in minibetten quetschen.
das hier. mein zimmer. hier. meine familie. das ist falsch. das fühlt sich nicht richtig an.

das schreit nach wattewolken im kopf. obwohl es sich eher anfühlt wie messerstiche im gehirn.

We are nowhere, and it's now
We are nowhere, and it's now
You took a ten-minute dream in the passengers seat
While the world it was flying by
I haven't been gone very long
But it feels like a lifetime

I've been sleeping so strange at night
Side effects they don't advertise
I've been sleeping so strange
With a head full of pesticide

I got no plans and too much time
I feel too restless to unwind
I'm always lost in thought
As I walk a block to my favourite neon sign
Where the waitress looks concerned
But she never says a word
Just turns the jukebox on
And we hum along
And I smile back at her

ich weiß nicht wie es weitergehen soll. es sind so viele pläne da. soviele ideen. und ich bin ganz allein. ganz allein. und mir geht es gut damit. ich habe mich daran gewöhnt, ich habe gelernt es zu mögen. man kommt mit sich selbst ins reine.

soviele dinge. soviele wege. soviel angst. soviel unsicherheit.
we are nowhere. and its now.
7.3.11 00:05


herz.

mein herz so schwer wie ein planet.

in einer woche ist mein erster arbeitstag auch schon vorbei.
als würde einem das herz in tausend stücke zerbringen.
es durchbohrt mich von allen seiten.

ihr fehlt mir jetzt schon so furchtbar. hier merk ich erstmal wie sehr ich euch alle brauche, ihr verrückten, bescheuerten herzmenschen. es ist als könnte ich nicht atmen.

ich hab angst.
13.9.10 22:52


coming home again. kanye west&chris martin.

es ist freitag nacht-- nein es ist schon samstag.
und am montag fahr ich.

mir hängt mein magen wortwörtlich in den knien. ich schlotter vor angst. ich hab soviel angst einfach nur gerade.

aber wahrscheinlich ist das normal. nur ruhe. es wird alles besser.
4.9.10 00:51


hamburg.

der trip. hamburg. am zwölften hin, am sechzehnten zurück.
mit franzi, das letzte große deutschlandabenteuer mit dem corsa.

autofahren, mit "nicht-enie"-navie. über carrerabahnen.
wilhelmsburg. schanzenviertel. "instant sleep"-hostel. viele kleine, zuckersüße, viel zu teure läden. hallo kleines. schanzenpark. regen. u-bahn-fahren. st.pauli. reeperbahn. weggehen. "wie lloret, nur durchschnittlich zehn jahre älter". st.pauli bar. todmüde ins achter-zimmer-bett fallen.
aufstehen. sachen packen. wilhelmsburg. festival. drei kölner jungs ohne töpfe und mit verbrannter ravioli. kiz. shantel. wir sind helden. schönstes und coolstes festival der welt <3
samstag. zum lidl pilgern. den ganzen tag festival, zeltplatz, blumenrock-indie-schnürschuh-dutte-kate moss mädchen, kunstkunstkunst, musik. uffie. bombay bicycle club. friska viljor. klaxons.
maschinenraum. drei h schlafen. auf, auf zum fischmarkt.
"ne müsst nichts bezahlen, aber für bisschen geld bekommt ihr ein bier" - vom busfahrer. jaja, ich weiß schon ich bin eine vierzehnjährige aus bayern, ist klar
fischmarkt.
"st. pauli ist die einzige möglichkeit!"
fahrradfahrer und besonders die cyclassics hassen- ein marathon nach und durch wilhelmsburg.
schlafen. wieder hamburg. stadtrundfahrt, so lustig, so amüsant, so windig und so hamburg einfach.
jan delay, was einfach fabelhaft war.
schlammverschmiert, übermüdet und psychisch am ende nachts heimfahren.

mit niemandem lieber als mit dir <3
das letzte große deutschlandabenteuer. weitere angelegenheiten dieser art folgen in rumänien.

das hier nennen wir die jugend. die goldene, alles in den schatten stellende jugend. die vorzüge des erwachsen seins genießen und doch merken, dass alles seine grenzen hat.

und schon einfach u-bahn fahren mit musik drauf ist einfach wunderbar. mein himmel auf erden, mein herz an meiner seite, mein kopf in den beats. ich lebe.

"und das leben lag strahlend vor uns. das war unser sommer."

"wie sieht's jetzt in hamburg aus?
halte durch
genieß die sicht, die du von hier oben hast
öffne dich nur einen spalt
verwundere die stadt
sag alles was du hast
deine geschichte die auf ein reiskorn passt"



Tomte. Wie sieht`s jetzt in Hamburg aus?
23.8.10 00:25


die schönheit der chance.

"es ist so, dass du fehlst"

und die frage ist nicht wer oder was hier fehlt.
ich weiß auch nicht, dieses zwischending von ankommen und wegfahren bringt mich um den verstand.
ich komm damit nicht klar, dass wir alle hier erwachsen werden - oder wenigstens so tun.

diese letzten jahre gingen so schnell, viel zu schnell. leben im zeitraffer. und ich kann es wirklich überhaupt nicht glauben, dass unser alltimefave-tratsch bei zusammentreffen wohnungsangelegenheiten, quadratmeterpreise und maklerprovisionen sind. hey, das ist doch nicht unsre welt!
also meine irgendwie noch nicht..

wir ziehen aus. wir fangen neue leben an. wir versuchen so zu tun als wären wir erwachsene. obwohl wir wohl eher aussehen wie schlechte karikaturen von erwachsenen, die wir nie sein wollten.

ich weißt nicht. ich steig jetzt erstmal aus. ich fühle mich noch nicht bereit für quadratmeterpreise und massenvorlesungen. mir ist frankfurt zu groß, mir ist freiburg zu groß, ich glaub mir wär grade selbst buxtehude und taka-tuka land zu groß.

diese welt ist mir zu groß.
ich steige aus.

ich geh erstmal woanders hin. dorthin, wo alles neu ist, wo nichts so weiter geht wie es ist.
das wird zwar auch erstmal die überforderung pur sein, aber wisst ihr was?
aussteigen ist einfacher, als erwachsen werden. (glaube ich.)

werde ich euch fehlen? ihr werdet mir fehlen.
bleibt überhaupt irgendetwas von mir zurück? irgendwas, wo man sagen kann "es ist so, dass du fehlst".
ich weiß es nicht.

tomte hören.
23.8.10 00:04


coma.

"cause you were from a perfect world.
a world that threw me away today.
today, to run away!"

es zerreißt einen. es tut weh. abschied nehmen. abschied. jemanden, zum letzten mal sehen. sich verabschieden von jemandem der früher der größte und stärkste mensch der welt war.
ich bin noch nicht bereit loszulassen. ich kann nicht weiter gehen.

ich will zuhören. in die kirche gehen und zuhören, was mir gesagt wird. und glauben, dass ihr schon wisst was ihr mir gerade mit auf den weg gebt.
dass irgendwo jemand sitzt, der weiß was wir hier tun.

und jetzt sagt mir niemand mehr was.
niemand ist da der eine richtung vorgibt. der sagt, dass alles gut wird. dass man schon alles schaffen wird.

neinnein. nur ich bin da, und gehe mit tosendem applaus unter.

und alles was ich mir wünsche. coma white.

"a pill to make you numb.
a pill to make you dumb.
a pill to make you anybody elde.
but all the drugs in this world
won`t save her from herself"
8.8.10 23:59


und dann gibt es nächte...

.. da können wir fliegen.

das leben pulsiert hinter meinen lidern. ich schmecke nur noch farben, ich rieche den beat, ich höre den alkohol.

nächte in denen alles so unglaublich gut ist. in denen sich die ganze nacht, die stunden so anfühlen wie ein einziges lied. ich spüre nicht mich, ich spüre uns alle. die euphorie, die menge, die jugend, alle unsere wünsche, unsere luftschlösser, unsere zukunftsvisionen.

in solchen nächten ist alles möglich.
29.7.10 22:04


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